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die wohngemeinschaft Köln

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Tja, hätte ich früher das Studentenleben kennen gelernt, wüsste ich sicherlich auch was über das Leben in einer WG zu berichten. So musste ich dies kürzlich nachholen und verbrachte eine Nacht in Kölns wahrscheinlich bekanntester WG – die wohngemeinschaft.

Auch wenn ich mit meinem Trolley wahrscheinlich nicht zum klassischen Hostel-Klientel zähle, so muss das nicht immer unbedingt von Nachteil sein. In Sachen Parkplatz hatte ich dadurch nämlich verdammtes Glück: der einzige Parkplatz, den die wohngemeinschaft hat, war frei und für mich reserviert. Die Lage des Parkplatzes könnte besser nicht sein – auf dem Bürgersteig direkt neben der Eingangstür. :)

Die Rezeption

Als ich anreise, suche ich zunächst die Rezeption. Erster Anlaufpunkt: die Cafébar. Hier treffen sich alle Mitbewohner, die Theke ist sozusagen das Herzstück der WG. Dass ich hier falsch bin, erklärt mir dann die Mitarbeiterin… weiter geht’s also zum Fahrstuhl, rauf in die vierte Etage.

Oben angekommen, erwartet mich – ebenso wie in der Cafébar – der Charme der 50er und 60er. Vom Teppich über die Tapete bis hin zu den Möbeln ist alles stilecht eingerichtet. Natürlich inklusive Original Deko. Ich muss fünf Minuten warten, dann kann ich in mein Zimmer.

Das Zimmer

Ich schlafe bei “Paul”, einem der fiktiven WGler. Sein Zimmer ist ein stylisches Fotostudio. Rechts ein breiter Schreibtisch, am anderen Ende des Zimmers ein Hochbett mit Blick ins Belgische Viertel.

Pauls Zimmer in der wohngemeinschaft Köln - ein stylisches Fotostudio

Pauls Zimmer in der wohngemeinschaft Köln – ein stylisches Fotostudio

Die Wände voller Fotografien des Kölner Fotografen Michael van den Boogard. In den Regalen alte Kameras und Bücher über Fotografie. Eine alte Polaroid-Kamera liegt bereit – wenn ich wollte, könnte ich Teil des Kunstprojekts werden und ein Foto an den riesigen Stadtplan pinnen.

Vom Hochbett aus genießt man den Ausblick aufs Belgische Viertel

Vom Hochbett aus genießt man den Ausblick aufs Belgische Viertel

Der Ausblick vom Hochbett aus ist wirklich beeindruckend. Gegenüber sitzen die Nachbarn auf ihren Balkonen und genießen die Sonne, unten auf der Straße Menschen, die von der Arbeit kommen oder bereits zur ersten Verabredung des Abends gehen. Wer die wohngemeinschaft verlässt, fällt quasi ins Belgische Viertel und ist gleich mittendrin in einem der schönsten und lebendigsten “Veedel” (dt.: “Viertel”) Kölns.

Wie wäre es mit einem Schnappschuss?

Wie wäre es mit einem Schnappschuss?

Eine Nacht bei “Paul” kostet ab € 59,00 – inklusive Bettwäsche & WLAN. Das Frühstück kostet € 5,50, startet aber erst um 08.00 Uhr – der Grund, weshalb ich leider nicht in den Genuss kam, es zu testen.

"Paul" - das stylische Fotostudio

“Paul” – das stylische Fotostudio

Das Belgische Viertel

Das Belgische Viertel – zwischen Aachener Straße, den Ringen und Friesenplatz – zählt mit Recht zu einem der schönsten und lebendigsten “Veedel” Kölns. Hier pulsiert das Leben 24 Stunden, wer die Nacht zum Tag machen will, ist rund um den Brüsseler Platz und in der Aachener Straße genau richtig: ob “Salon Schmitz” am Tage oder “Lauschgift” am Abend…

So sehen Buchhandlungen im Belgischen Viertel aus...

So sehen Buchhandlungen im Belgischen Viertel aus…

Und die vielen kleinen Läden erst… in keinem anderen Viertel Kölns finden sich auf so engem Raum so viele unterschiedliche und sehr individuelle kleine Lädchen: von Mode über Schmuck bis hin zu Plattenläden.

Fazit

Wer in Köln nicht einfach nur übernachten möchte, sondern mittendrin sein will, dem empfehle ich die wohngemeinschaft. Das pulsierende Herzstück Kölns – das Belgische Viertel – direkt vor der Haustür ist das Eine. Die besondere Atmosphäre und der Charme der 50er und 60er im Hostel das Andere. Ich konnte in der wohngemeinschaft #andersschlafen. Und Ihr solltet es mal ausprobieren…

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